Wolfram Wuttke

Ein loses Mundwerk und ein gewisser Hang zur Bequemlichkeit, verhindern bei diesem begnadeten Fussballer eine größere Karriere. „Wutti“ schaffte es immer wieder mit seinen Trainern anzuecken, Stammplätze zu verspielen oder es sich durch lustlose Auftritte mit den Fans zu verderben. 4 A-Länderspiele und eine olympische Bronzemedaille kann er dennoch auf der Habenseite verbuchen.

Dazu kommt einer der gefragtesten Mittelfeldregisseure der 80er auf 299 Bundesligaspiele und 66 Treffer. In Lautern entgegnete er mal auf den Vorwurf, er hätte verletzt auf einem Weinfest gefeiert:

„Ich kann gar nicht auf einem Weinfest gewesen sein, weil ich nämlich Biertrinker bin.“.

Aber noch nachhaltiger als jeder Eklat in seiner Laufbahn ist eindeutig seine Namensgebung Osram für seinen damaligen Trainer Jupp Heynckes. Ein Diplomat war er nie.

Wolfram Wuttke

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