Michael Tönnies

Pommes und Pils, so konnte ich prima leben, aber ich werde reifer, also lass ich dat mit den Pommes„. Trotz der unsoliden Lebensweise und seiner permanenten Stehgeigerei auf dem Platz, war Tönnies doch ein erfolgreicher Torjäger. Zumindest nach seiner späten Einsicht mit 31 Jahren.

„Ich habe meine Karriere völlig verpfuscht. Heute weiß ich, worauf es ankommt. Aber heute ist es dazu schon zu spät“ Im Herbst der Karriere wurde er so noch mit 29 Treffern Torschützenkönig der 2. Bundesliga und in der darauf folgenden 1. Liga-Saison war es für ihn auch gar kein Problem Olli Kahn innerhalb von fünf Minuten drei Tore einzuschenken und nach 25 Minuten Torpause noch ein viertes Tor nachzulegen. Zwischendurch noch Ewald Lienen zum 4:0 aufgelegt und das 6:2 wieder selbst erzielt. Danach konnte zurecht auf das Spiel seines Lebens angestoßen werden und die WELT titelte: „Nur Schimanski ist in Duisburg noch so bekannt wie Torjäger Tönnies“.

Michael Tönnies

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